Auszug aus DGUV Regel 112-198

Im Auszug der DGUV Regel 112-198 steht
“Der Unternehmer hat nach §4 Unfallverhütungsvorschrift
„Grundsätze der Prävention“ DGUV V1
die Versicherten vor der ersten Benutzung und nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, zu unterweisen.


Unterweisungen zur Nutzung von PSAgA Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz wie das tragen von Auffanggurte EN 361 und Verbindungsseile, Mitlaufende Auffanggeräte, Seilkürzer, Karabiner, Rohrhaken, Kernmantelseil gem. EN 354, gedrehtes Seil, Bandfalldämpfer gemäß DIN EN 355, Prusikseil, Traumaband gemäß DGUV 112-198 an. Bei der Auswahl unterstützen wir Sie auch selbstverständlich.

In unserem Produktportfolio haben wir unter anderem auch Dreibein, Bandschlinge, Kletterschutzhelme gemäß DIN EN 397, diverse Sets als Sicherheitsgeschirre wie zum Beispiel Gerüstbauset, Hubarbeitsbühnen Set, Stahlbau Set.

Unsere Auffanggurte sind entsprechend für verschiedene Anwendungen.
Aus ergonomischen Gründen und zum Schutz gegen Absturz beim Zugang zum Arbeitsplatz empfiehlt sich die Verwendung eines Auffanggurtes mit einem integrierten Haltegurt. Diese gibt es mit Quickverschluss oder auch als Schnalle. ‘

Die Prüfbücher sind immer dabei. Die Auffanggurte gibt es in verschiedenen Größen. Die Akzeptanz von PSAgA durch die Beschäftigten ist ein wichtiger Aspekt für die Tragebereitschaft und gibt u.a. Aufschluss über individuelle körperliche Voraussetzungen, persönliche Unverträglichkeiten oder Umgebungsbedingungen und Einsatzmöglichkeiten am Arbeitsplatz.

Bei den Seilen ist es wichtig, darauf zu achten, dass es für eine Kantenbeanspruchung geprüft und zugelassen ist.

Im Rahmen dieser Gefährdungsbeurteilung ist durch den Unternehmer m/w/d eine Risikobewertungder von ihm oder ihr vorgesehenen PSA gegen Absturz
vorzunehmen und zu prüfen ob diese:

geeigneten Schutz gegenüber den abzuwehrenden Gefahren bietet, ohne selbst eine größere Gefahr mitsich zu bringen.

Dazu gehört z. B.

die Abwägung der Verletzungsgefahren durch einen Auffangvorgang (z. B. durch Anprallen gegen Teile der Umgebung) gegenüber den Verletzungsfolgen bei einem Absturz,
die Bewertung der Stolpergefahren durch Seile.
den ergonomischen Anforderungen der Beschäftigten
genügt. Dazu gehört z. B. die Auswahl von
energieabsorbierenden Bestandteilen (z. B. Falldämpfer,
Höhensicherungsgeräte) abgestimmt auf das Gewicht der Benutzer
Ausrüstungen mit geringem Gewicht (z. B. leichter
Auffanggurt, Höhensicherungsgerät mit Kunststoffgehäuse),
einfach und sicher zu bedienende Ausrüstung
(z. B. Einhand-Karabinerhaken).

PSA gegen Absturz dürfen keinen Einflüssen ausgesetzt werden, die ihren sicheren Zustand beeinträchtigen können.

Solche Einflüsse sind z. B.:
Einwirkungen von aggressiven Stoffen, wie Säuren, Laugen, Lösemittel, Lötwasser, Öle, Putzmittel
Funkenflug
höhere Temperaturen bei Textil-Faserwerkstoffen im Allgemeinen ab 60 °C
tiefere Temperaturen bei Kunststoffteilen (im
Allgemeinen ab –10 °C


Eine Beschriftung von textilen Bestandteilen, wie z. B. Gurtbändern, mit lösemittelhaltigen Farbstiften ist definitiv nicht gestattet.

Auch unter KUHP Arbeitsschutz  oder www.kuhp-akademie.de  finden Sie weitere Informationen.

Gefahren

steigschutz
  • Tragfähigkeit unzureichend  wie Leiter, Dach oder Gerüst
  • Standsicherheit unzureichend
  • ungesicherte Absturzkante
  • ungesicherte Öffnung
  • Arbeiten auf “nicht begehbaren Flächen” (Gefahr des Absturzes ins Gebäudeinnere)
  • Umwehrung unzureichend … (z.B. fehlende oder unzureichend befestigte Teile)
  • Abdeckung unzureichend … (z.B. Stolperstellen, ungenügende Festigkeit)
  • Gerüste weisen Mängel auf … (z.B. nicht ordnungsgemäßer Seitenschutz, Abstand Wand –
    Gerüst zu groß, Belag nicht vollständig ausgelegt, ungenügende Verankerung)
  • Anschlagpunkte für PSA gegen Absturz unzureichend
  • bei PSA gegen Absturz Auffangsysteme fehlerhaft zusammengestellt, PSA falsch angelegt

Maßnahmen

  • Tragfähigkeit verbessern/wiederherstellen durch …
  • Standsicherheit verbessern/wiederherstellen durch … (z. B. sachgerechtes Aufstellen von Leitern, Gerüsten)
  • Absturzkante sichern durch … (z. B. 3-teiliger Seitenschutz, Fanggerüste, PSA gegen Absturz)
  • Öffnung sichern durch … (z. B. Umwehren, Abdecken)
  • Auffangeinrichtungen im Gebäudeinneren vorsehen … (z. B. Schutznetze)
  • Umwehrung in ordnungsgemäßen Zustand versetzen
  • Abdeckung in ordnungsgemäßen Zustand versetzen
  • sicherheitsgerechten Zustand (wieder-)herstellen
  • geeignete Anschlagpunkte vorsehen
  • bei PSA gegen Absturz geeignete Kombinationen auswählen, Beschäftigte unterweisen
  • Unterweisung, Qualifikation der Beschäftigten
  • regelmäßige Prüfung organisieren
  • Rangfolge der Schutzmaßnahmen beachten
  • Prüfung von Anschlagpunkten und Verankerungen
  • strikte Regelungen für Nutzung, Instandhaltung und Veränderungen an Gerüsten und Absturzsicherungen treffen
  • Einsatz von Leitern auf Galerien, Treppen besonders prüfen, Einsatz von Leitern wenn möglich reduzieren
  • Materiallagerungen auf Gerüsten abstimmen
  • getroffene Maßnahmen regelmäßig entsprechend Stand der Technik prüfen
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